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Transportschäden

Trotz sorgfälltiger Verpackung und dem Bestreben aller Beteiligten Ihnen stets einwandfreie Ware zu liefern, kann es aufgrund langer Logistikwege hin und wieder zu Transportschäden kommen. Daher ist es von großer Wichtigkeit Ihre Ware bei der Anlieferung auf Beschädigungen zu überprüfen und diese Schäden soweit möglich zu dokumentieren sowie auf den Frachtpapieren zu vermerken. Dies ist für eine spätere Schadenregulierung zwingend erforderlich!

Sollte bei Ihnen ein Transportschaden aufgetreten sein, informieren Sie uns bitte umgehend. Folgende Informationen/Papiere benötigen wir:

  • Frachtpapier mit entsprechendem Schadensvermerk und Bestätigung durch den Fahrer
  • Information um welche Sendung und welche Ware es sich handelt (z.B. Lieferscheinnummer)
  • Information über die Art der Beschädigung (Fotos)
  • Weitere Informationen zu Abholung, Rücksendung, Terminabsprache, …

Diese Informationen geben Sie bitte per E-Mail, Fax oder Telefon an den auf dem Lieferschein aufgeführten Sachbearbeiter. Grundsätzlich unterscheidet man zwei Arten von Transportschäden:

1. Offensichtlicher Transportschaden

Beispiel: Beschädigte oder verbogene Teile der Ware ragen aus der Verpackung heraus.

Verfahrensweise:
Vermerken Sie die Art der Beschädigung (z.B. Verpackung defekt, Ware verbogen/verbeult/eingedrückt) auf dem Frachtbrief und lassen Sie sich dies vom anliefernden Fahrer per Unterschrift bestätigen. Wenn der Fahrer sich weigert, machen Sie trotzdem unbedingt den Vermerk und ergänzen: „Unterschrift des Fahrers fehlt, da verweigert“.

Sollte die Unterschrift auf einem Displaygerät geleistet werden, unterschreiben Sie etwas kleiner und machen Sie möglichst deutlich den Vermerk „DEFEKT“ dazu. Zusätzlich sollte der Fahrer die Sendung in seiner EDV als defekt markieren. Sie können auch eigene Beschädigungsformblätter nutzen, falls dies in Ihrem Unternehmen üblich ist.

Im Zweifel gilt: bevor Sie eine Sendung in beschädigtem Zustand akzeptieren und befürchten, später evtl. Schäden selber tragen zu müssen, lehnen Sie die Annahme ruhigen Gewissens ab und melden Sie uns den Schaden umgehend. Falls ein Fahrer Ihnen die Möglichkeit versagt, die Ware mit Beschädigungsvermerk anzunehmen (er besteht auf entweder Unterschrift ohne Vermerk oder keine Annahme) verweigern Sie bitte die Annahme und informieren uns ebenfalls umgehend.
Die Rücksteuerung annahmeverweigerter Sendungen organisieren wir in Zusammenarbeit mit den von uns gewählten Transportunternehmen für Sie. Auch die Rückholung transportbeschädigter Ware wird durch uns organisiert. Dies natürlich in Absprache mit Ihnen.

2. Verdeckter Transportschaden

Beispiel: Karton oder Palette ist von außen unbeschädigt, die Ware weist aber nach dem Öffnen Schäden auf.

Im Gegensatz zum offenen Transportschaden wurde die Ware „rein quittiert“ angenommen. Dem Spediteur gegenüber wurde kein Schadensvermerk gemacht. Daher liegt hier die Beweislast gegenüber dem Spediteur zwischen Versender und Empfänger. Aufgrund dessen ist eine vollständige Dokumentation (Fotos der Außen- und Innenverpackung, Fotos der beschädigten Stellen, Schadensbeschreibung, usw.) unerlässlich.
Weiterhin muss ein solcher Schaden innerhalb von max. 10 Tagen an uns gemeldet werden. Danach wird seitens Speditionen/Paketdiensten und Versicherungen davon ausgegangen, dass die Ware unbeschädigt Ihr Haus erreicht hat und der Schaden ist somit nicht mehr regulierbar.

Allgemeine Hinweise:
Achten Sie bei Ihrer Meldung auf die Lieferbedingung. Z.B.: Eine „Ab Werk“ Sendung, die Sie beschädigt erreicht, ist von Ihnen zu vertreten, eine „Frei Haus“ Sendung wird z.B. durch uns übernommen. Falls Sie Ihrer Versicherung eine Beschädigung melden müssen, so erstellen wir Ihnen gerne einen Kostenvoranschlag. Geringe Transportschäden und minimale Reparaturen werden von uns auch oft in gegenseitiger Absprache außerhalb einer regulären Transportschadensabwicklung bearbeitet. Sprechen Sie uns bitte an, wenn ein Bagatellschaden vorliegt. Meist gibt es hier eine unbürokratische Lösung.

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